15/03/2017

cab Produkttechnik GmbH & Co KG

Etikettendrucker EOS: Fragen an Thomas Rudolphi

Was erwarten die Anwender von einem Etikettendrucker?
Das hängt im Wesentlichen vom Einsatzgebiet und Anforderungsprofil ab. Vor der Entwicklung der EOS-Drucker haben wir Kunden aus den verschiedensten Branchen befragt: Was braucht ihr eigentlich? Häufig war zu hören, der Drucker solle klein sein, weil nur wenig Platz zur Verfügung steht. Dann hieß es aber auch, das Gerät solle die Möglichkeiten eines großen Industriedruckers haben, der üblicherweise mehr Funktionen zur Verfügung stellt. Ein Manko, das viele Kleindrucker haben. Bei wechselndem Einsatzpersonal fallen außerdem die mühelose Einrichtung, intuitive Bedienbarkeit und einfache Wartung ins Gewicht. Gewünscht wurden also Etikettendrucker mit einem einfachen Äußeren, im Inneren aber mit Features, die man anderswo vergeblich sucht.

Wie flexibel macht ein EOS-Drucker?
Da sollten keine Wünsche offen bleiben. Hat man beispielsweise mehrbahnige Etiketten, lässt sich bei den EOS-Druckern die Lichtschranke an die richtige Position einstellen. Wer größere Etikettenrollen verarbeiten muss, bekommt dafür optional einen externen Abwickler. Der wird werkzeuglos hinten am Gerät eingehängt, das Material wie gewohnt eingelegt und schon kann’s losgehen. Ist von vorne herein klar, dass größere Etikettenrollen verarbeitet werden sollen, kann es Sinn machen, sich direkt für den EOS4 zu entscheiden. Er hat ein größeres Gehäuse als der EOS1 und bietet damit mehr Platz für die Etikettenrolle. Für beide Geräteversionen gibt es als Zubehör ein Schneidemesser, das die Etiketten zuverlässig vereinzelt. Soll gefaltetes Material mit gleichbleibendem Zug verarbeitet werden, steht eine Leporellobremse zur Verfügung.

Trifft diese Flexibilität auch auf die Gerätesteuerung zu?
Absolut! Per Netzwerkanbindung und den damit verbundenen Zugriffsmöglichkeiten können die EOS-Drucker aus der Ferne bedient und verwaltet werden. Selbst das Display ist aus der Ferne sichtbar und kann wie eine Fernbedienung vom PC aus verwendet werden. Wer es noch einfacher haben will, der kann die Drucker auch autonom betreiben – ohne PC-Anschluss. Dabei werden die Etiketten aus dem internen Speicher abgerufen, mit Daten ergänzt und gedruckt. Anschlussmöglichkeiten für eine Standard-PC-Tastatur oder einen Barcodescanner sind dabei selbstverständlich.

Inwiefern lassen sich mit den EOS-Druckern Folgekosten sparen?
Die EOS-Drucker lassen sich mit Standardkomponenten ausbauen und um Funktionen erweitern. Teures Spezialequipment hinzu zu kaufen ist nicht nötig. Nehmen wir das Beispiel Verbrauchsmaterial. Bei den Thermotransferbändern hat man freie Wahl, da die EOS-Drucker Standardkerne aufnehmen. Innen oder außen gewickelt spielt keine Rolle. Durch die clevere Folienüberwachung kann jedes farbige Transferband verwendet werden. Das macht den Umgang mit diesen Druckern kalkulierbar. Manch einer kennt das von günstigen Tintenstrahl-Tischdruckern: Wenn man das erste Mal die Tinte tauschen will und teures Geld dafür bezahlt, merkt man, weshalb das Gerät selbst so günstig war.

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